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7 Mit dem Winkel senkrecht auf die Fläche des
Zinkenteils und von den Sägerissen herunter auf die Brüstungsrisse
anreißen. Schneiden Sie dann wieder in den abfallenden Teilen, also im
Verschnittholz. |
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8 Das Schwalbenteil in die Bank einspannen, den Abfall mit einer
Feinsäge bis auf den Riß einschneiden und mit einem schmalen scharfen Stecheisen
nachstechen. Die Aussparung für die beiden halben Zinken sollte man mit einem
Fuchsschwanz oder einer Bügelsäge absetzen. Das Zinkenteil wird in gleicher Weise
entsprechend bearbeitet. Nehmen Sie hier aber ein möglichst breites Stecheisen zum
Nachstechen. Übungsstücke sind immer ratsam. Schwalbenschwänze. |
So macht es der erfahrene Schreiner
Wenn man mehrere Ecken gleichzeitig zinkt, kann man alle Teile auf
einmal bearbeiten. Man reißt mit einem sehr spitzen Bleistift Teilung,
Schräge und Tiefe an, sägt im abfallenden Teil bis zum Brüstungsriß
ein und sägt die äußeren Abfallteile einzeln oder im Block ab;
dann spannt man sie stufenartig auf die Bank und stemmt den Abfall bis
etwa zur Mitte aus, wendet und bearbeitet das einzelne Stück auf einer Zulage
entsprechend. Die fertige Schwalbenseite wird kantenparallel an ihr Gegenstück
gehalten, das Profil der Seite mit einem spitzen Bleisift und die Tiefe mit
dem Streichmaß übertragen. Weiteres Bearbeiten der Zinkenteile analog wie bei
den Schwalben. |
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9 Die beiden fertig ausgearbeiteten Teile vorsichtig mit Zulage
und Hammer zusammenklopfen und die Verbindung auf Paßgenauigkeit überprüfen.
Arbeiten Sie gegebenenfalls etwas nach. Anschlißend geben Sie Leim an und spannen
die Verbindung zusammen. Nach dem Aushärten des Leimes sollte man die Verbindung
mit einem scharfen Hobel und später mit Schleifpapier putzen. |